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Das Exterieur des Pferdes

Rasse-Eigenschaften gesamt    

Haben wir es mit einem leichten Pferd zu tun, welches gerne in natürlicher Selbsthaltung laufen möchte? Oder mit einem Kaltblutpferd, dass für den schweren Zug in tiefem Boden im Schritt gezüchtet wurde? Das leichte Pferd mag nicht gerne Schritt in einer vorgegebenen Körperhaltung gehen, noch dazu mit einem grenzwertig schweren Reitergewicht auf dem Rücken. Das Kaltblutpferd bekommt Probleme, wenn es über Hindernisse springen soll. Im ersteren Fall ist ein Pferd für die Dressur zu empfehlen, zum Beispiel ein Lipizzaner. Für das Springen ist ein Warmblut mit geraden, stabilen Fesseln gut geeignet. Die Exterieur-Eigenschaften des Pferdes sind also essentiell für seine Nutzung. 

Exterieur 1:
Rasse-Eigenschaften
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Kopf – Hals    

Klar, ein großer, schwerer Kopf muss gehalten werden vom Genick. Ist das Genick zart gebaut und der Hals lang, entstehen alleine deswegen Genickprobleme, wenn das Pferd aus der hohen Heuraufe frisst. Ein kleiner, schmaler Kopf mit kurzem, dickem Hals kann sich gut dem Reiter widersetzen. Dieser vermeintliche „Dickkopf“ des Pferdes führt eventuell in der Folge zu noch mehr Krafteinwirkung per Zügelzug durch den Reiter, so dass das an sich stabil gebaute Pferd früher oder später sekundär leidet.

Exterieur 2:
Kopf – Hals
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Vorhand – Schulter

Ein steiler Schultergelenkswinkel weist eine hohe „Knie-Aktion“ auf – ideal für den Show-Effekt, um Zuschauer zu beeindrucken.  Aber weite Vorwärtstritte sind damit schlechter möglich. Ein Pferd mit flachem Schulterwinkel fällt das Anheben der Beine weitaus schwerer. Es wird beim Springen also Schwierigkeiten bekommen. Ein ursprünglich in der Schulter flach gewinkeltes Pferd kann durch starke Muskelverspannungen steiler werden. Das führt zur Belastung der Vorderbeine.

Exterieur 3:
Vorhand – Schulter
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Vorhand – Beine

Kräftige, kurze Beine sind immer die stabilsten, haben aber eher stampfende Reiteigenschaften. Zarte lange Beine mit langen Fesseln entwickeln später häufig Neigungen zu Lahmheiten. Ein solches Pferd bedarf eines optimalen Haltungs- und Reitmanagements.  Steile Hufe sind zwar in der Fessel stabiler, erhalten aber mehr Druck vom Boden aus. Arthrosen sind hier vorprogrammiert. Kleine, flache Hufe führen früher oder später zur Hufrollenkrankheit.

Exterieur 4:
Vorhand – Beine
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Widerrist – Rücken 

Für ein breites Pferd mit kaum vorhandenem Widerrist hat der Sattler Schwierigkeiten, einen passenden Sattel zu finden, der nicht rutscht. Der Sattel müsste für diesen Fall eng angepasst werden. Ein Pferd mit hohem Widerrist kann große Sprünge machen. Ein langer Rücken büßt bekanntlich an Trageeigenschaften ein, dafür schwingt er schön in der Dressurprüfung. Einen kurzen Rücken dagegen so zu reiten, dass er locker wird, ist eine Kunst.

Exterieur 5:
Widerrist – Rücken
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Flanken – Bauch 

Sind die Flanken aufgeschürzt oder abgesenkt? Wie ist die Zwerchfellspannung? Ist der Bauch rund, aufgebläht, straff oder eingezogen? Ein schweres Warmblut wird manchmal auf Diät gesetzt, weil der Bauch zu rund erscheint. Dabei besteht die Gefahr, dass es in Energiemangel gerät. Gleichzeitig wird ein schmales Vollblutpferd als zu dünn eingestuft werden, weil die Rippen sichtbar sind. Dieses versucht man dann durch hochkalorisches Futter auszugleichen. Was ist also als normal anzusehen, was als krankhaft?

Exterieur 6:
Flanken – Bauch
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Becken – Schweif   

Die Schweifhaltung hängt maßgeblich von der Lage des Kreuzbeins im Becken ab. Dünne Schweife sind häufig bei zarten Niedrig-Energie-Pferden zu finden. Breite Kruppen haben grundsätzlich gute Trage-Eigenschaften, solange auch das Kreuzbein lang genug ist. Dabei spielt es eine Rolle, ob die Kruppe eher waagerecht oder schräg angeordnet ist. Eine kurze, breite Kruppe befähigt das Pferd aber auch, schnell Geschwindigkeit aufzubauen.Ein Pferd mit kleiner Kruppe hat grundsätzlich schlechtere Trage-Eigenschaften.

Exterieur 7:
Becken – Schweif
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Hinterbeine   

Wie steht das Knie im Bezug zur Hüfte? Wie steht die Hinterröhre? Steil angeordnete Kniegelenkswinkel belasten vermehrt das Knie. Solch ein Pferd hat Schwierigkeiten bei der Hankenbiegung. Flache Knie- und Hüftwinkel lassen das Pferd zwar geschmeidig gehen, jedoch ist dann wiederum die Trageeigenschaft beschränkt. Ein Pferd mit langen, flachen Hinterfesseln  hat mehr Probleme, Schwung und Kraft zu entwickeln. Versammlungen belasten diese Fesseln arg. Kräftige Sprunggelenke und kurze, steile Hinterfesseln sind zwar sehr stabil, aber dafür nicht so federnd im Gang.

Exterieur 8:
Hinterbeine
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Exterieur Komplettpaket

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